Gotthard Autobahn A2 Foto: Gert Müller

Die LKW-Dosierstelle Naxberg wurde im Rahmen des Erhaltungsprojekts Amsteg Göschenen (Gotthard-Autobahn A2) in Kompositbauweise umgesetzt. Diese Bauweise bietet technische, wirtschaftliche und ökologische Vorteile. Um die zusehends beschränkten Ressourcen beim Strassenbau optimal einzusetzen, wäre die Wahl dieser dauerhaften und wartungsamen Belagsbauweise auf Nationalwie auch auf Kantonsstrassen empfehlenswert.

Die Verkehrsbelastungen durch den nationalen und internationalen Schwerverkehr steigen kontinuierlich und werden auch künftig zunehmen. Ob die aktuell standardisierten Bauweisen aus Asphalt den rasant wachsenden Belastungen des Schwerverkehrs in Zukunft standhalten können, ist fraglich. Zudem unterliegen unsere Strassen einem fortschreitenden Alterungsprozess. Erneuerungen und umfangreiche Instandsetzungsarbeiten bilden somit die Hauptproblematik der kommenden Jahre. Hier sind innovative Lösungen gefordert, die eine langfristige Verfügbarkeit der Strasseninfrastruktur bei möglichst geringem Unterhalt und wenigen Baustellen zum Ziel haben.

Lesen Sie mehr über die Kompositbauweise in der aktuellen Ausgabe von update:
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Die quartalsweise erscheinende Publikation "update" behandelt aktuelle Fragen rund um Betonverkehrsflächen, wie Autobahnen, Kreisverkehre, Flugpisten oder Bushaltestellen, und richtet sich an Fachleute aus dem Verkehrswegebau in Planung, Praxis und Verwaltung.

Das Magazin erscheint in Zusammenarbeit mit den Bundesverbänden der Zementindustrie in Deutschland (VDZ) und der Schweiz (cemsuisse) und informiert Sie über zukünftige Entwicklungen und aktuelle Projekte im Betonstraßenbau.

Die Ausgaben ab 2016 stehen Ihnen in unserer Literaturdatenbank unter der Rubrik Straßenbau-Update zur Verfügung, alle Ausgaben bis 2015 finden Sie auf unserer Website unter Publikationen.

 

 
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