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11. Concrete Student Trophy

Barrierefreie bedienerlose Pendelseilbahn über die Donau

Eine Interessensgemeinschaft bestehend aus der HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H., der PORR GesmbH und der STRABAG AG, der iC consulenten Ziviltechniker GesmbH, der IG Pendelbahn Wachau, derDoppelmayr Seilbahnen GmbH, der DOKA GmbH, dem Verband Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke (VÖB), dem Güteverband Transportbeton (GVTB) und der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ), unter der fachlichen Begleitung der TU Wien und der TU Graz, vergibt 2016 zum elften Mal die Concrete Student Trophy. Der Preis wird für herausragende Projekte und Seminararbeiten vergeben, die interdisziplinär entwickelt wurden und bei deren Gestaltung und Konstruktion dem Werkstoff Beton eine wesentliche Rolle zukommt.

Wettbewerbsaufgabe

Allgemeines

Die beiden Orte Aggsbach-Markt und Aggsbach-Dorf, durch die Donau getrennt, liegen rund 300 m voneinander entfernt. Seit dem 9. Jhdt. bis Mitte der 1970er Jahre gab es eine Überfuhr mittels einer Zille bzw. Motorboot, wobei vor allem die Nutzung der Donauuferbahn, die Beförderung der Post oder auch die Übersetzung für den gemeinsamen Arzt oder die gegenseitige Unterstützung durch die Feuerwehr und vieles mehr im Vordergrund standen. Die Wachau ist im Sinn der Welterbekonvention in der Kategorie "Kulturlandschaft" in die Liste des Welterbes eingetragen und damit Teil des Weltkulturerbes. Sie wird auf Basis der Richtlinien als fortbestehende Landschaft gesehen, welche von einer Kultur geprägt wird und ihre traditionelle Lebensweise fortführt. Kultur und Landschaft beeinflussen einander und tragen das Ihre zur laufenden Entwicklung der Landschaft bei.
Durch eine ins Leben gerufene Interessensgemeinschaft Pendelbahn Wachau wurde mit Unterstützung durch die Gemeinden das Projekt einer einfachen kleineren zweispurigen Pendelbahn überlegt, um eine direkte Verbindung zwischen den Orten herzustellen. Eine solche Verbindung durch eine Seilbahn ist gegenüber anderen Möglichkeiten umweltfreundlich, landschaftsschonend, energiesparend, abgasfrei und hat eine hohe Sicherheit und vor allem eine lange Lebensdauer. Um jedoch eine Wirtschaftlichkeit und einen einfachen Betrieb für die zu erwartende Frequenz von rd. zwanzig- bis vierzigtausend Benützern zu gewährleisten, ist nur eine Lösung mit einem automatischen Betrieb durch Inbetriebnahme mittels Jeton oder Wertkarte ohne dauernd anwesendes Bedienungspersonal möglich. Die angedachte Pendelbahn sollte für bis zu acht Personen einschließlich von Fahrrädern geeignet sein. Ebenso ist eine Nutzung für RollstuhlfahrerInnen oder Kinderwägen vorgesehen.

Aufgabe

Innovativer Vorentwurf einer barrierefreien, frequenzabgestimmten, vollautomatischen und bedienerlosen zweispurigen Personenseilbahn über die Donau für FußgängerInnen und RadfahrerInnen im Pendelverkehr zwischen den beiden Orten Aggsbach-Dorf und Aggsbach-Markt zur Vernetzung deren Infrastruktur im Einklang mit der umgebenden Landschaft, insbesondere in Hinblick auf die Verträglichkeit in der Kulturlandschaft im Sinn der Welterbekonvention.
Zu einer weiteren Belebung der vorhandenen Kulturlandschaft ist das Umland der beiden Stationen in einem sorgsamen Umgang mit der räumlichen Situation und unter Berücksichtigung der Gewässerökologie und der angrenzenden Vegetationsräume mitzugestalten. Durch anspruchsvolle interdisziplinäre Zusammenarbeit soll es so zur Ausarbeitung von Entwicklungskonzepten im raumplanerischen Maßstab innerhalb der Kulturlandschaft Wachau kommen.

Ausschreibungsunterlagen

pdfCST 2016 Ausschreibungsunterlagen248.08 KB

pdfCST 2016 Einreichblatt439.08 KB

pdfCST 2016 Kennzeichnende Wasserstände der Donau 2010764.48 KB

zipCST 2016 Bestandfotos Aggsbach162.35 MB

zipCST 2016 Bestandfotos II38.12 MB

zipCST 2016 Logos2.1 MB

pdfCST 2016 Plakat1 MB

Alle weiteren Unterlagen (Übersichtspläne, Orthofotos etc.) sind über die BetreuerInnen der TU Wien und TU Graz erhältlich.

Input Lecture 9. März 2016, pdfCST 2016 Input Lecture Programm178.54 KB

Hier stellen wir die Vorträge der Experten zur Verfügung:

pdfConcrete Student Trophy – der Wettbewerb/Huber791.21 KB

pdfLandschaftsplanung im UNESCO-Weltkulturerbe und im Landschaftsschutzgebiet Wachau/Mang486.3 KB

pdfSeilbahnbau – Konstruktionssysteme und Interpretationen Seilbahnstationsgebäude/Bitterl4.18 MB

Weitere Unterlagen seitens der Firma Doppelmayr:

pdfLängenschnitt201.96 KB

pdfSystemdaten1.54 MB

pdfAntriebsstation10.32 MB

pdfGegenstation13.15 MB

Den Film über eine Pendelseilbahn in Wroclaw gibt es auf youtube.

pdfBeton macht gute Figur/Einsiedler11.64 MB

pdfUHPC zur Herstellung filigraner Bauwerksteile/Schlicke4.01 MB

zip CST 2016 Bestandfotos III52.05 MB

Termine

Abgabe | bis 7. Oktober 2016, 12.00 Uhr, bei Zement + Beton Handels- und Werbeges.m.b.H., Reisnerstraße 53, 3. Stock, 1030 Wien, Tel: +43 (1) 714 66 85-33

Preisverleihung | 17. November 2016, 17.00 Uhr, Reisnerstraße 53, 1. Stock, 1030 Wien

 Plakat cst2016 animiert