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VÖZ: Zahlen, Daten und Fakten 2015

NHB 2015 montage newsMit hoch entwickelten Produkten konnte die Zementindustrie in Österreich 2015 ein Plus von vier Prozent erwirtschaften. Bei der heutigen Jahrespressekonferenz zieht die Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ) die Bilanz des vergangenen Jahres und fordert erneut eine Reform des europäischen Emissionshandels. 

Die Zementproduktion in Österreich hat sich 2015 im Vergleich zum Vorjahr trotz schwieriger Bedingungen positiv entwickelt. Mit einem Marktvolumen von 4,6 Millionen Tonnen (+4%) konnte auch der Umsatz auf 388 Millionen Euro (+4,3%) gesteigert werden. Für 2016 gibt sich Mag. Rudolf Zrost, Vorstandsvorsitzender der VÖZ, nur moderat optimistisch: "Wir erwarten eine Trendwende im Bereich der Wohnbauinvestitionen und hoffen auf Wachstumsimpulse durch den Bahnausbau sowie Investitionen in Straßen- und Tiefbau." Die Werke der österreichischen Zementindustrie zählen zu den modernsten Anlagen Europas. Trotz eines Rückgangs der Gesamtinvestitionen (-5,7%) und mangelnder Planungssicherheit hat die Branche in Sachen Umweltschutz Mut zur Innovation gezeigt und das Investment um ein Viertel (+25%) erhöht. In den Werken Wietersdorf (Kärnten) und Kirchdorf (OÖ) wurden zwei weltweit erstmals in der Zementindustrie eingesetzte Forschungsgroßanlagen zur weiteren Senkung von Emissionen gebaut. "Wir müssen uns bewusst sein, dass eine 'Nullemission' nie möglich sein wird, aber wir setzen auf intensivste Forschung, um die Werte so weit wie möglich zu minimieren", erklärt DI Sebastian Spaun, Geschäftsführer der VÖZ.

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Mag. Rudolf Zrost (Vorstandsvorsitzender VÖZ) und DI Sebastian Spaun (GF VÖZ), Foto:© VÖZ/APA-Fotoservice/Hautzinger

Spaun warnt außerdem vor einem Emissionshandel, der sich zu einem hoch bürokratischen Zertifikatsverwaltungsregime entwickelt hat: "Das Berechnungsmodell ist ein starres Korsett, das keinerlei Realitätsinhalt hat und jegliche Impulse für Innovationen im Keim erstickt." Wie bereits letztes Jahr fordert die österreichische Zementindustrie ein Reformmodell des Emissionshandels, eine Lösung, die zu keiner Wettbewerbsverzerrung führt und keinen Profit durch Anlagenschließung zulässt.

Mehr dazu lesen Sie in der Pressemitteilung.

Weitere Zahlen, Daten und Fakten finden Sie in unserem aktuellen Nachhaltigkeits-Update:
pdfNachhaltigkeits-Update 20154.42 MB