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Betonstraßenexkursion in Wien

BetonstrassenexkursionWenn im Sommer die Temperaturen steigen, sinkt in Wien das Verkehrs- aufkommen. Der ideale Zeitpunkt für Straßenbau- und Betonierarbeiten.

Die Betondecke stellt im städtischen Straßenverkehrsnetz gerade im Hinblick auf die Anforderungen der Zukunft einen unverzichtbaren Faktor dar. Sie findet überwiegend Anwendung bei Straßen, die durch Schwerverkehr stark belastet sind wie z.B. der Gürtel, bei Bushaltestellen und Busspuren, im Kreuzungsbereich und bei Kreisverkehrsanlagen. Derzeit gibt es im 2800 km langen Wiener Straßennetz ca. 5% Betonflächen, und der Anteil steigt stetig. Gemeinsam mit der MA 28 – Straßenverwaltung und Straßenbau haben wir Experten der Kärntner Straßenbauämter eingeladen, auf aktuellen Baustellen in Wien die Vorteile des Betonstraßenbaus aus nächster Nähe zu erfahren. Der Grundstein für den Erfolg der Betonstraße liegt in der Qualität der Ausführung. Das ist am Topzustand des über zehn Jahre alten Kreisverkehrs in der Grillgasse, Simmering, deutlich erkennbar. Und auch auf der Baustelle am Südtiroler Platz war eine gut organisierte, kompetente Einbaumannschaft am Werk. Vom Anliefern des Betons bis zum Ausbürsten brachten alle Beteiligten großes Know-how mit sich, was die Qualität und damit eine langfristig gut funktionierende Infrastruktur gewährleistet.

Für die Betonbauweise (insbesondere Waschbeton) sprechen vor allem:

  • die lange Lebensdauer (ca. 30 Jahre und länger)
  • der große Verformungswiderstand
  • der geringe Erhaltungsaufwand
  • der geräuscharme und geruchsfreie Einbau
  • die hohe Verkehrssicherheit durch griffige und helle Oberflächen (Waschbeton)
  • die rasche Befahrbarkeit (im Normalfall nach 1 Tag, bei Spezialbetonsorten auch nach wenigen Stunden)