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FTB Trockenspritzbetonvoezfi_rgb_neu_web.jpg 
 

Spritzbeton, eine wesentliche Voraussetzung für die neue österreichische Tunnelbauweise, hat in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte erzielt. Die Herstellung von frost-tausalz-beständigem (FTB) Trockenspritzbeton, wie er für die Sanierung von Verkehrsbauwerken, bei Hangsicherungen und Einfahrtsbereichen von Tunnels benötigt wird, war noch nicht befriedigend gelöst.

Bei Normalbeton erzielt man die FTB durch Zugabe eines flüssigen Zusatzmittels. Beim Mischen entstehen dadurch mikroskopisch kleine Luftporen (LP), die später beim Frieren des erhärteten Betons als Entspannungsräume für das einfrierende Wasser wirken. Diese Vorgangsweise ist bei Naßspritzbeton anwendbar, nicht aber bei dem viel universeller einsetzbaren Trockenspritzbeton.

Fragestellung:
Ob bzw. unter welchen Randbedingungen ist es möglich, dem Fertigmörtel bzw. dem Spritzbindemittel ein geeignetes pulverförmiges LP-Mittel zuzugeben, das im Trockenspritzverfahren ein entsprechendes Luftporensystem entwickelt und die FTB sicherstellt? Welche Prüfverfahren und Anforderungen sind für die Erst- und Eignungsprüfung bzw. Kontroll- und Abnahmeprüfung anzuwenden?

Lösung:
Mit geeigneten pulverförmigen LP-Mitteln ist FTB-Beton auch als Trockenspritzbeton ohne Änderung des üblichen Spritzverfahrens herstellbar.

(Gefördert vom Bundesministerium f. Verkehr, Innovation und Technologie, Straßenforschungsvorhaben Nr. 3.548)




 

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