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Temperaturanstieg bei der Erhärtung - Wasserundurchlässige Betonbauwerke voezfi_rgb_neu_web.jpg 
 

Projekt Nr. 804203, gefördert durch den Forschungsförderungsfonds (FFF) mit Unterstützung der HL-AG und der ÖBB.

Risse gehören zum Betonalltag - zu große Risse schränken jedoch die Gebrauchstauglichkeit insbesondere von wasserundurchlässigen Bauteilen ein. Durch die Hydratationswärme beim Abbinden des Zementes werden Temperaturdehnungen bzw. -spannungen verursacht, die zu gebrauchsmindernden Rissen führen können.

Ziel dieses Forschungsprojektes war die Erfassung von Einflüssen wie Lagerungstemperatur, Frischbetontemperatur, Bauteildicke, Bindemittelgehalt, Flugaschegehalt, Sonnenbestrahlung, Wind und nasser Nachbehandlung auf die Temperaturentwicklung im jungen Beton mittels Computersimulation.

Zur Bestimmung der Größe obiger Einflüsse an einem Bauteil wurde ein Zeitschritt-Verfahren entwickelt. Angewandt wurde es bei der Simulation von Temperatur-Messungen mit wärmegedämmten Betonwürfeln variabler Frischbeton- und Lagerungstemperatur und bei einer Parameterstudie an Wänden variabler Dicke zur Untersuchung oben erwähnter Einflüsse.

 

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Durch „intelligente Verknüpfung" von Berechnungsverfahren der Betontechnologie und der Bauphysik kann der Einfluss der Sonnenstrahlung auf die Temperatur im Beton während der Erhärtung berücksichtigt werden.

Für die Temperaturentwicklung im jungen Beton unter Einfluß der Verdunstung des Anmachwassers (bzw. der Naßnachbehandlung) wurde ein doppeltes Zeitschritt-Verfahren entwickelt.

Die Verfahren wurden mittels Laborversuchen an wärmegedämmten Betonwürfeln und mittels Baustellentemperaturmessungen (siehe Bild) kalibriert.

Für konkrete Fälle wurden mit den entwickelten Berechnungsverfahren anhand einer Parameterstudie die Auswirkungen der verschiedenen Einflüsse auf den Temperaturverlauf im Bauteil quantifiziert.

Zur groben Abschätzung der Temperaturentwicklung unter definierten Randbedingungen werden Diagramme zur Verfügung gestellt. Für den weiteren Planungsfortschritt kann das entwickelte Planungs-Instrument zur Vorausberechnung der Temperaturentwicklung im Bauteil herangezogen werden.

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