Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie 

Betonfibel

Literatur Recherche

Betonkreativ

Concrete Student Trophy

Forschungsinstitut der VÖZ (VÖZFI)
Betonmarketing Österreich



Service Center







Zementindustrie   
   
Wirtschaftsdaten
Im Vergleich zu 2008 ist 2009 die Zementproduktion um rund 16 Prozent zurückgegangen. Wurden 2008 noch 5,3 Millionen Tonnen produziert, waren es 2009 nur noch 4,6 Millionen Tonnen. Das schlägt sich auch im Jahresumsatz nieder, der im Krisenjahr 2009 von 457 Millionen auf 412 Millionen Euro zurückging. Für 2010 gibt es noch keine verbindlichen Prognosen. Wir gehen davon aus, dass sich die Situation frühestens im nächsten Jahr entspannen wird und die Zementindustrie erst mittelfristig wieder mit Umsatz- und Produktionszuwächsen wird rechnen können.

Investitionen Umweltschutz
Trotzdem sind wir in der österreichischen Zementindustrie bestrebt, weiter unseren Teil zur Erreichung der Klimaschutzziele Österreichs beizutragen. So wurden im Vorjahr 15,77 Millionen Euro in Umweltschutzanlagen investiert, um 20 Prozent mehr als 2008. Dieser Anteil beträgt verglichen mit den gesamten Anlageninvestitionen bereits 45,2 Prozent. Dabei geht es um die sogenannte Katalysatortechnologie (KAT), um weitere NOx Minderungen zu erreichen. Die Zementwerke in Kirchdorf und Wopfing haben dafür Pilotanlagen in Betrieb genommen. Die ersten Versuche verliefen in Teilbereichen positiv, die nach wie vor auftretenden Aktivitätsverluste der Katalysatorelemente müssen noch gelöst werden.

Neue Zemente mit weniger CO2  
Die Herstellung von Zement erfordert hohe Temperaturen, ist damit energieintensiv und produziert Kohlendioxid; deshalb suchen wir in einem seit drei Jahren laufenden Forschungsprojekt nach neuen Zusammensetzungen des Zements, die bei der Herstellung weniger CO2-Anfall verursachen. So beeinflussen der Anteil und die Zusammensetzung des Mehlkorns die Eigenschaften des Betons, dessen Verarbeitbarkeit, Festigkeit und Dauerhaftigkeit ganz maßgeblich. Ziel unseres Forschungsvorhabens ist es, die Kornzusammensetzung in diesem Bereich zu optimieren. Die Verwendung automatisierter Bildanalyseverfahren (FPIA Flow-Particle-Image-Analyzer) ermöglicht eine zuverlässige und wiederholbare Routinebestimmung der Partikelgröße und Partikelform. Die Laborergebnisse zeigen, dass bis zu 15 Prozent des Klinkers durch kornoptimierte Feinteile ersetzt werden könnten, ohne die maßgeblichen Eigenschaften der mit diesen Zementen hergestellten Betone zu verschlechtern.
Spacer30x10
Wirtschaftdaten 
   

 



 
» print