Offenheit und Transparenz bestimmen die Linie. Die österreichische Zementindustrie ist sich bewusst, dass die Zementherstellung ein sehr ressourcen-, energie- und emissionsintensiver Prozess ist. Minimierung ist daher das Gebot der Stunde, um den ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Es geht um die Schonung natürlicher Ressourcen durch den Einsatz von geeigneten, meist industriellen Nebenprodukten, die Einsparung fossiler Primärenergieträger durch geeignete Ersatzbrennstoffe, die Minderung der Emissionen, die Steigerung der Energieeffizienz und um die Reduktion von klimawirksamen CO2-Emissionen. Aber es geht im sensiblen Bereich Umwelt auch noch um etwas anderes: um Transparenz und Glaubwürdigkeit.

Vor mehr als 10 Jahren hat sich die österreichische Zementindustrie dazu entschlossen, für sämtliche Emissionen in die Luft und alle damit im Zusammenhang stehenden Produktions- und Betriebsdaten von unabhängiger dritter Stelle Jahresbilanzen erstellen und kommentieren zu lassen. Man konnte dafür die weltweit anerkannten Experten Univ.-Prof. Dr. Albert E. Hackl und Univ.-Prof. Dr. Gerd Mauschitz gewinnen. Heute liegt in Form von 5 Berichten (Hackl & Mauschitz 1995,1997,2001,2003 und Mauschitz 2004) eine geschlossene Dokumentation über 16 Jahre (1988-2003) vor. Nach Aussage der Autoren ist die Zementindustrie die einzige Branche der industriellen Produktion in Österreich und Europa mit dieser beispielgebenden Praxis.





