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Aus der Branche

Jubiläumsjahr und Personalwechsel bei Kirchdorfer
Kirchdorfer Wardian
Mag. Michael Wardian (Foto: © Kirchdorfer Gruppe)

Per 1.1.2013 wurde Mag. Michael Wardian in die Geschäftsführung der Sparte "Fertigteile & Fertighäuser" der Kirchdorfer Gruppe berufen. Mit mehr als 1.000 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in 21 Tochterfirmen ist diese Sparte in insgesamt neun Ländern tätig. "Herr Mag. Wardian ist seit rund 10 Jahren in unserer Gruppe beschäftigt und wir freuen uns, ihn für diese Aufgabe gewonnen zu haben. Als einer unserer erfahrensten Führungskräfte wird er den erfolgreichen Weg der Sparte Fertigteile in die Zukunft fortsetzen", so der Geschäftsführer der Gruppe Mag. Erich Frommwald. Bereits seit 1888 bestehend, entwickelte sich die oberösterreichische Kirchdorfer Gruppe zu einem dynamisch wachsenden Unternehmen. Die private Industriegruppe ist in drei Produktsparten tätig:  Zement, Rohstoffe (Stein, Sand, Kies, Transportbeton) sowie Fertigteile & Fertighäuser.
Die rund 1.400 Beschäftigten erwirtschafteten in 11 Ländern im Jahr 2012 einen Umsatz von mehr als 200 Mio. Euro und setzen den erfolgreichen Weg der Kirchdorfer Gruppe kontinuierlich fort. 
Das diesjährige Jubiläum "125 Jahre Kirchdorfer Gruppe" setzt einen weiteren Meilenstein in der Erfolgsgeschichte des Unternehmens.

Frühjahrsputz bei Wopfinger

"Wir machen Wopfing noch grüner – das ist das Motto unseres diesjährigen Frühjahrsputzes", so Georg Bursik, Geschäftsführer der Wopfinger Baustoffindustrie anlässlich des fünften Frühjahrsputzes, bei dem 220 freiwillige Mitarbeiter gemeinsam mit der Geschäftsführung das Werk putzten und verschönerten. Den ganzen Vormittag wurde gekehrt, poliert, der angrenzende Bachlauf und die umliegenden Grünflächen gereinigt und die große Stützmauer begrünt. Sauberkeit ist in Wopfing Programm. Durch die thermisch-regenerative Nachverbrennungsanlage im Zementwerk zählt Wopfing zum saubersten Baustoffwerk der Welt. In den vergangenen Jahren wurden rund 60 Mio Euro in Maßnahmen zum Umweltschutz und zur Standortsicherung investiert. Die Reduktion von Staub, CO2 und Geruch stand dabei stets im Vordergrund. Das konnten nun auch die Anrainer hautnah erleben: Knapp 100 Besucher folgten der Einladung zu einer Führung durch das neue Innovationszentrum, das zu den modernsten Forschung- und Entwicklungszentren in ganz Europa gehört. Auf über 3.000m² arbeiten hier 30 Mitarbeiter an neuen Entwicklungen in den Bereichen Fassaden, Putze, Mörtel, Trockenbetone, thermische Baustoffe, Farben, Spachtelmassen und Estrichsysteme für Baumit Österreich und International. Manfred Tisch, technischer Geschäftsführer der Wopfinger Baustoffindustrie: "Uns ist es ein massives Anliegen, so sauber und umweltschonend wie möglich zu produzieren – und das den Leuten auch zu zeigen."

Wopfing Fruehjahrsputz Bursik Tisch
Die beiden Geschäftsführer der Wopfinger Baustoffindustrie Georg Bursik (li.)
und Manfred Tisch (re.) beim Frühjahrsputz.
Foto: © Baumit

 

Betonstraßen und Faserbeton: "Beton zeigt Vielfalt"
Schretter Vilser Baustofftag 2013
Referenten beim 17. Vilser Baustofftag

Bereits zum siebzehnten Mal veranstaltete Schretter & Cie für Bauherren, Planer und Ausführende den Vilser Baustofftag. Über 100 Teilnehmer folgten der Einladung des Außerferner Mineralstoff- produzenten am 13. März 2013 nach Vils. Die Fachtagung widmete sich Vorteilen von Beton im Straßenbau und zeigte Anwendungsgebiete von Faserbeton auf.
Dr. Johannes Steigenberger, Leiter des VÖZfi, brachte die wesentlichen Aspekte der Betondeckenbauweise, beginnend bei den Eigenschaften der Fahrbahnen über die Zusammensetzung des Baustoffs, Konstruktion und Einbau sowie Qualitätssicherung, dem fachkundigen Publikum näher. Eine gute Gelegenheit, das Buch "Betonstraßen - Das Handbuch, Leitfaden für die Praxis", vorzustellen. Hier findet man alle technischen Grundlagen für die Herstellung und Erhaltung von Betonfahrbahnen.
Über Betonspurwege, eine naturnahe und wirtschaftliche Bauweise für landwirtschaftlich genützte Güterwege, referierte Dipl.-Ing. Wolfgang Haupolter aus Salzburg. Bei so manchem Güterweg könnte durch diese Bauweise die Lebensdauer um ein Vielfaches verlängert werden.
Großes Einsparpotenzial gibt es auch für den privaten "Häuslbauer" durch die Verwendung von Stahlfasern anstelle der herkömmlichen Betonbewehrung. Dipl. Ing. Alexander Klotz und Dipl. Ing. Thomas Gapp, zwei junge Bautechniker aus dem Außerfern, berichteten über diverse Möglichkeiten, den Arbeitsablauf auf der Baustelle schneller zu bewältigen.
"Polsterschlacht aus Beton", lautete der Beitrag der Außerferner Künstlerin Tamara O’Byrne. Sie zeigte verschiedene Möglichkeiten auf, was aus dem "grauen Pulver" alles gemacht werden kann. Mit ihren Plastiken aus Textil und Beton überträgt die Künstlerin Metaphern ins Dreidimensionale.

Zement erleben

Holcim Zement hautnah Kind

Bei Holcim erleben Kinder Zement hautnah

Die Holcim (Schweiz) AG bietet in ihrem Zementwerk Untervaz eine besondere Veranstaltung an: Primarschüler können Zement hautnah erleben. Das Angebot nutzt auch Schulbroschüren, die von der VÖZ erarbeitet wurden. Das Projekt "Zement erleben" wurde von Rosalie Hepberger im Rahmen ihrer Maturaarbeit gemeinsam mit Holcim entwickelt und organisiert. Holcim unterstützt Aktionen wie diese, um die Verankerung in den Standortgemeinden und den Bezug zur lokalen Bevölkerung zu stärken. Es sind weitere Durchführungen geplant.
Drei Dutzend Schüler strampeln an einem Freitagmorgen mit dem Velo ins Werkgelände. Nach einer kurzen Sicherheitsschulung nehmen sie in Gruppen die Erlebnisstationen in Angriff. Start ist im Steinbruch. Mit Helm und Warnweste ausgerüstet wandern die Blicke die Felswand empor. Der Steinbruchmeister erklärt die Gesteine und wie daraus Rohmaterialien gewonnen werden. Ein Schätzspiel verdeutlicht das Gewicht der Kipper und Steine. Ein Schüler bläst ins Horn, die Sprengung wird gezündet. Vom Rohmaterial geht es weiter zum Klinkerofen. Die Laboranlage simuliert den Nasswäscher. Die Kinder riechen die Gerüche, die sich ohne Filteranlage über Untervaz ausbreiten würden. Mit einem "Feuer-Erde-Wasser-Luft-Spiel" bearbeiten sie die Elemente und erfahren, wie wichtig diese für den Menschen und für die Produktion des Zements sind. An der nächsten Station wird Zement in einer selbst konstruierten "Velomühle" gemahlen und so der riesige hierfür benötigte Energieaufwand verdeutlicht. Parallel dazu wird im Fallrohrexperiment die Zerkleinerungskraft der Mahlkugeln erprobt – und versucht, die Härte von Klinker, Gips, Kalkstein und Kreide zu bestimmen. Die Ergebnisse werden protokolliert. Zum Mittagessen gibt es Schnitzel und Pommes. Der Nachmittag ist der Kreativität und dem Mörtellabor gewidmet. Zum Abschluss gehen die Schülergruppen ins physikalische Labor zum "Wunschklötzlibetonieren". Die Schülerinnen und Schüler haben sich im Unterricht vorbereitet und einen Wunschzettel gestaltet. Dieser wird jetzt in ein Klötzchen einbetoniert - in 10 Jahren sollen die Wunschklötzchen wieder "geborgen" und geöffnet werden.

Text: Christoph Spinnler, Communications, Holcim (Schweiz) AG

Kirchdorf: Zement und Erste Hilfe

kirchdorf rotes kreuz

BGL Franz  Leisch und WL Dipl.Ing. Anton Secklehner
bei der Überreichung des Kooperationsvertrages

Unter dem Slogan "ZEMENT UND ERSTE HILFE – GRUNDFUNDAMENTE DES LEBENS" hat das Kirchdorfer Zementwerk mit dem Roten Kreuz, Bezirksstelle Kirchdorf, eine sinnvolle Kooperation im Sinne der Präventionsvorsorge für die Mitarbeiter des Zementwerkes abgeschlossen. Eine beidseitige WIN-WIN Situation ist somit für die nächsten 3 Jahre sichergestellt - das Rote Kreuz wird finanziell mit einem namhaften Betrag unterstützt, die finanziellen Zuwendungen sollen für die Ausbildungen der Rot Kreuz Mitarbeiter eingesetzt werden. Im Gegenzug erhalten die Mitarbeiter des Zementwerkes kontinuierliches Training im Bereich der Ersten Hilfe. Glücklich überreichte der Werksleiter des Zementwerkes Kirchdorf, Herr Prokurist Dipl. Ing. Anton Secklehner, dem Bezirksgeschäftsleiter des Roten Kreuzes, Franz Leisch, den schriftlichen Kooperationsvertrag. "Mit dieser Kooperation haben wir zwei wesentliche Vorteile erreichen können. Erstens helfen wir dem Roten Kreuz und tun damit Gutes und zweitens profitieren meine Mitarbeiter durch kontinuierliche Schulung im Erste Hilfebereich", so Secklehner. "Ebenso hilft uns das Rote Kreuz bei der Aktualisierung und Überprüfung aller unserer im Werk befindlichen Erste-Hilfe-Koffer, sodass auch in diesem Bereich präventive Vorteile im Sinne der Sicherheit für unsere Mitarbeiter sichergestellt werden können." Leisch bestärkt diese äußerst sinnvolle Kooperation, zumal der Mensch im Mittelpunkt steht und beide Seiten etwas davon haben.

LEUBE Zement rockt
Leube on the rocks
Erdige Rockmusik im alten Zementwerk
Foto: ©Andreas Schattauer

Die ehemalige Klinkerhalle und der Steinbruch der Firma LEUBE in Golling, Salzburg, bieten seit 2005 die imposante Kulisse für das Musikfestival "On The Rocks". Im Sommer 2002 fing alles an: Eine Gruppe musikbegeisterter Jugendlicher wollte ein Festival auf die Beine stellen, das abseits von Discos und Bierzelten gute Musik und gleichzeitig heimischen Bands eine Plattform für Konzerte bietet. An den idyllischen Ufern des Gollinger Egelsees machte sich das Festival – damals noch "Rock am See" - erfolgreich einen Namen. Das Gebiet steht heute unter Naturschutz, die Festival-Gemeinde ist umgezogen und rockt jetzt auf und zwischen den Felsen. Ein Potpourri internationaler und nationaler Bands sorgt Jahr für Jahr für Abwechslung. LEUBE stellt das Gelände zum Campen sowie Wasser- und Stromanschluss unentgeltlich zur Verfügung, die Konzerte finden in der Flugdachhalle statt. On the Rocks 2013 findet vom 19. bis 20. Juli statt, weitere Infos unter www.therocks.at.

Holcim Night 2012
Holcim Patrick Stapfer
Neuer CEE-Chef bei Holcim
DI Patrick Stapfer

Ende November lud Beton- und Zementproduzent Holcim Wien seine Partner und Kunden bereits zum siebenten Mal zur traditionellen Holcim Night. Neben den kulinarischen Köstlichkeiten sorgten der Werkstoff Beton und dessen vielfältige Verarbeitungs- und Einsatzmöglichkeiten bei den Gästen für Gesprächsstoff und gute Stimmung. In den Räumlichkeiten des neuerweiterten C3-Ateliers konnten Design-Highlights wie Lampen, Möbel, Waschbecken und vieles mehr bewundert werden. Im Zuge der Feier stellte Holcim-Wien Geschäftsführer Josef Nowak auch die neue Cluster-Organisation von Holcim in Europa vor: Künftig werden die Kompetenzen der Länderorganisationen von Tschechien, Ungarn, Polen, Slowakei und Wien unter dem Dach Holcim CEE gebündelt. Für den Cluster verantwortlich zeichnen wird ab Anfang 2013 Patrick Stapfer, seit 2004 bei Holcim als Berater für PPM tätig. Stapfer, der sein Studium Betriebs- und Produktionswissenschaften an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich mit einem Master absolvierte, wurde 2007 Assistent eines EXCO Mitglieds und 2008 zum Geschäftsführer von Sharrcement (Kosovo) bestellt, seinen aktuellen Posten als Geschäftsführer von Holcim Cesko a.s. trat er 2010 an.

Erneuerbare Energie aus dem Zementwerk
lafarge vertragsunterzeichnung fuerhapter waltl
Vertragsunterzeichnung zwischen Lafarge und
Nahwärme Gleinstätten

Lafarge Zementwerke und Nahwärme Gleinstätten kooperieren seit Juli 2012 durch Abwärmenutzung und setzen ein wichtiges Zeichen Richtung Klimaschutz, regionaler Energieversorgung und regionaler Wertschöpfung. Denn erneuerbare Energie – direkt aus der Region – ist ein Gewinn für alle. Lafarge speist künftig 5.000 Megawattstunden Wärme pro Jahr in das Nahwärmenetz ein. DI Peter Fürhapter, Werksleiter bei Lafarge, freut sich über die Kooperation und erläutert: "Wir können nun ganzjährig unseren Bedarf an Raum- und Warmwasser im Zementwerk mit ökologischer Wärme decken, auch wenn die Produktion still steht. Wir substituieren damit unseren bisherigen Verbrauch an Heizöl leicht. Allein diese Maßnahme spart rund 160.000 kg C02 pro Jahr ein." Durch die Einspeisung der Abwärme aus dem Zementwerk ab kommenden Winter und die damit verbundene Chance, das Gemeindegebiet Retznei zu erschließen, erhöht sich die CO2-Einsparung um weitere 480.000 kg CO2 jährlich. Ing. Wolfgang Waltl, Geschäftsführer der Nahwärme Gleinstätten, ergänzt: "Die Nutzung der Abwärme von Lafarge hat vielfältige Vorteile und bietet eine große Chance. Die Biomassekessel im Heizwerk können noch effizienter betrieben werden, wodurch die bisher schon sehr geringen Emissionen noch weiter gesenkt werden können. Und die Abwärmenutzung kann auch zur effizienten Spitzenlastabdeckung verwendet werden. Zusätzlich können wir unseren Kunden eine weitere Versorgungs- und Ausfallsicherheit bieten." Die Gesamtinvestitionskosten des Projekts belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro.

Christian-Doppler-Labor für Zement- und Betontechnologie bewährt sich
 Schretter CD-Labor
DI Baumgärtner erläutert Prof. Dr. Rammerstorfer
sein Forschungsprojekt.

Seit 2010 ist Schretter & Cie, Portlandzement- und Kalkwerk aus Vils, Mitglied und Partner eines von insgesamt ca. 60 Christian-Doppler-Labors in Österreich. Erstmals im Bereich der Zement- und Betontechnologie wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Roman Lackner, Leiter des Arbeitsbereichs Materialtechnologie an der Fakultät für Bauingenieurwissenschaften der Universität Innsbruck, ein solches Forschungsvorhaben eingerichtet. Im Rahmen des Forschungslabors sucht Dipl.-Ing. Jürgen Baumgärtner aus der Forschungsabteilung der Firma Schretter & Cie in einer Doktorarbeit neue Anwendungsgebiete für Schretter Schnellzement SupraCem. Weitere Firmenpartner sind die Fa. DOKA, Amstetten und Fibre C, ein Unternehmen der Fa. Rieder, Maishofen. Im Rahmen der Zwischenevaluierung wurde der aktuelle Forschungsfortschritt in den einzelnen Modulen dargestellt. Die Gutachter der Christian-Doppler Gesellschaft stellten dem CD-Labor ein hohes Forschungsniveau aus und befürworteten die Verlängerung. Geplant ist eine Forschungsdauer von insgesamt sieben Jahren.

Wechsel in der Verkaufsleitung Zementwerk Hatschek GmbH
 Godl  Gerhard
Dipl.Kfm. Gerhard Godl

Am 01.06.2012 hat Dipl.Kfm. Gerhard Godl, bisher Verkaufsleiter für die Firmen Südbayerisches Portland-Zementwerk Gebr. Wiesböck & Co. GmbH, Rohrdorf, und SPZ Zementwerk Eiberg GmbH & Co. KG, Kufstein, die Vertriebsverantwortung auch für das Zementwerk Hatschek GmbH in Gmunden übernommen. Gerhard Godl ist mit der Übernahme dieser Verantwortung Gesamtverkaufsleiter für die Sparte Zement der Rohrdorfer Gruppe. Anton Bartinger, bisher Geschäftsführer und Vertriebsleiter im Zementwerk Hatschek GmbH, wird Spartenleiter Sand und Kies der Rohrdorfer Gruppe ab diesem Zeitpunkt. Gerhard Godl ist seit fast 20 Jahren als Verkaufsleiter in der deutschen und österreichischen Zementbranche tätig und bringt hiermit sehr viel Berufserfahrung, aber auch das über Jahre aufgebaute Vertrauen der Kunden ein. "Ich bringe den Zement an den Mann!" lautet sein Arbeitscredo. Er kennt den Hightech-Baustoff genau und besteht daher auf moderne Verarbeitung seitens der Bauunternehmen. Auch privat fährt Godl eine moderne Schiene: Familienstand Patchwork. Entspannung findet er beim Bergsteigen oder Langlaufen.

Farbenfrohes Betonwerk
 Wimmer groesser
Cooles Design für Betonwerk

Als lokaler Beton-Lieferant im Tullnerfeld wurde Wimmer Beton GmbH Anfang 2012 von der Wopfinger Transportbeton Ges.m.b.H. übernommen. Wimmer Beton produziert sämtliche Betonsorten, qualitätsgeprüft auf höchstem Niveau und beliefert gewerbliche und private Bauherren in der Region. Seit einigen Tagen leuchten bunte Zeichen und Gesichter von der Beton-Mischanlage des Werks an der Traismaurer Bundesstraße kurz vor Gemeinlebarn. Auch der erste Fahrmischer ist bereits in diesem coolen Design unterwegs! Die künstlerische Idee ist das Ergebnis eines Kreativ-Wettbewerbes, der im Herbst 2011 in der Meisterklasse für Graphikdesign in Wien ausgeschrieben wurde. Die Vorgabe lautete, ein graphisches Konzept für das Branding eines Betonwerkes zu kreieren. Insgesamt wurden 4 Projekte im Januar 2012 prämiert. Eines der Projekte wurde jetzt für die mobile Anlage in Gemeinlebarn umgesetzt. Die Künstlerin, Daniela Weiss, ist mittlerweile Absolventin der Meisterklasse für Graphikdesign. Sie hatte den Ansatz, dem "harten Produkt" Beton Gesichter zu verleihen. Die Anzahl der Mitarbeiter ergibt die Anzahl der möglichen Farb-Elemente. Das bringt zum Ausdruck, dass bei Wimmer Beton die Menschen in all ihrer Vielseitigkeit im Vordergrund stehen. Die technische Umsetzung von der Ausschreibung für die Montagearbeiten über die graphische Aufbereitung bis zur technischen Umsetzung vor Ort hat ca. 3 Monate in Anspruch genommen. Mit dem neuen Design soll auch der Neustart der Wimmer Beton GmbH. signalisiert werden.

 

CRYSTAL CONCRETE by Lang – eine Glanzleistung
CRYSTAL CONCRETE Detail
© www.guentheregger.at 

Das 1899 gegründete Unternehmen Schretter & Cie hat schon zahlreiche Innovationen auf den Markt gebracht. Aus einer Kooperation mit der Ing. Hans Lang GmbH aus Vomperbach in Tirol und der Firma Swarovski entstand eine außergewöhnliche Verbindung. Aus einem von Schretter & Cie entwickelten Selbstverdichtenden Beton und Swarovski Kristallen werden von der Firma Lang exklusive Design-Betonpaneele gefertigt. Besonders ist, dass die Kristalle bereits während der Herstellung bündig in den Beton integriert werden. Dadurch können Bilder, grafische Designelemente, Namen oder Logos in jeder gewünschten Form abgebildet werden. Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten bieten eine optimale Grundlage für jeden Designer, denn jedes Paneel wird individuell nach Wunsch des Künstlers gefertigt. So erhält Beton in der architektonischen Raumgestaltung für Interieur und Exterieur eine neue Hauptrolle als zentrales Gestaltungselement. Die Ing. Hans Lang GmbH ist als Bau- und Fertigteilbauunternehmen sowie Baustoffproduzent an mehreren Standorten in Tirol tätig. Die bereits langjährigen guten Beziehungen konnten durch das Projekt CRYSTAL CONCRETE by Lang noch einmal vertieft werden. Außerdem kann Schretter & Cie so einen weiteren Schritt in der Spezialisierung mineralischer Baustoffe zusammen mit seinen Partnern gehen. Nähere Infos dazu finden Sie unter www.passion-for-concrete.com oder www.schretter-vils.co.at.

Gut geschützt und voll im Trend
BaudeineZukunft 01 
Wopfinger sponsert Schutzbrillen für Lehrlinge

Der bestmögliche Schutz beim Arbeiten mit frischem Beton sind persönliche Schutzmaßnahmen wie geeignete Handschuhe, Stiefel, Augenschutz und regelmäßige Hautpflege. Bereits bei der Ausbildung junger Fachkräfte wird großen Wert auf das Thema "Sicherheit am Bau" gelegt. Das Tragen einer Schutzbrille wird nicht nur bei Schleif- und Trennarbeiten und beim Verarbeiten von Spritzbeton gefordert, sondern auch beim Betonieren, Anrühren von Materialien, beim Wändekalken und bei Abrissarbeiten, also ausdrücklich dort, wo eine Gefahr besteht, dass Fremdkörper ins Auge gelangen könnten. Wopfinger Transportbeton sponsert 700 Schutzbrillen für die Lehrlinge des Lehrbauhofs Ost in Guntramsdorf. Selbstverständlich sind die Brillen sicherheitszertifiziert und für Arbeitseinsätze im Freien bestens geeignet. Und ganz nebenbei schauen sie auch noch cool aus! "Das ermöglicht uns, alle Lehrlinge mit trendigen Schutzbrillen auszustatten", ist Thomas Prigl, Leiter des Lehrbauhofs Ost, begeistert. Die BAUAkademie Wien – Lehrbauhof Ost besteht seit 1981 und ist das Kompetenzzentrum der Bauwirtschaft für Aus- und Weiterbildung. In Zukunft soll es eine engere Zusammenarbeit zwischen der Wopfinger Transportbeton Ges.m.b.H. und dem Lehrbauhof Ost geben. Das Unternehmen stellt gerne sein Expertenwissen zum Baustoff Beton in Form von Praxis-Schulungen im Lehrbauhof zur Verfügung. Sicherheit am Arbeitsplatz – ein immer aktuelles Thema.
Mehr Infos dazu gibt es auf www.hautschutz-info.at

Neue Filteranlage für LEUBE
 Filterspitzen
Die riesigen Filterspitzen der neuen Anlage 

Am 8. März 2012 ging die neue EMC-Schlauchfilteranlage (Energy Minimizing Concept) des Drehrohrofens im Zementwerk LEUBE in Betrieb. Im Zuge der Installation des neuen Filters wurden auch die Rohmühle auf Umluftbetrieb umgerüstet und der Sichter erneuert. Rund fünf Millionen Euro wurden zur umweltbewussten Entstaubung der Ofenabgase investiert. Insgesamt befinden sich 1.650 Filterschläuche mit einer Länge von je sechs Metern im Filter. Diese bestehen aus speziellen hochwertigen Glasfasern mit sogenannten ePTFE-Membranen, die für einen Dauerbetrieb bei bis zu 250 Grad Celsius ausgelegt sind. "Die verbauten Schlauchfilter haben eine Gesamtfläche von 5.100 m², das entspricht fast der Größe eines Fußballfeldes", erklärt der LEUBE Projektleiter Karl Linecker. Dank der neuen Investition sinkt auch der Wartungsaufwand. Der festgesetzte Staub lässt sich nun einfach mittels Druckluft abreinigen. Geschäftsführer Mag. Rudolf Zrost gibt sich sehr zufrieden: "Der neue Staubfilter unterschreitet unseren gemeinsam mit dem Bürgerbeirat vereinbarten Zielwert um mehr als 50 Prozent. Aufgrund dieser innovativen Technologie und der Tatsache, dass bei LEUBE ausschließlich "saubere" Brennstoffe verwendet werden, zählt das Werk zu den saubersten weltweit." Zusammen mit der Fertigstellung der Erneuerung der Klinkerproduktion 2010 sowie der neuen Filtertechnologie ergibt das eine unschlagbare Kombination für die Umwelt.

ende